*Vorsicht! Der Bericht enthält nicht nur einen Erfahrungsbericht, der von meiner persönlichen Meinung geprägt ist, sondern zusätzlich noch einen Schuß Werbung*

Die Gritzner Hobby 140
Idealerweise hat man bereits Vorkenntnisse, bevor man sich eine Nähmaschine kauft. Doch nicht immer hat man ideale Ausgangsbedingungen. Daher sollte man sich zuvor eine kleine Checkliste erstellen, was man für Erwartungen an eine Nähmaschine hat und welche Vorzüge sie aufweisen sollte.
Meine Liste würde wie folgt aussehen:
– Einfache Handhabung
– Verschiedene Stich-, Nutz-, Stretch- und Zierstiche
– Klare Benutzeroberfläche
– Umfangreiches Zubehör
Ich persönlich habe früher sehr gern genäht, dann aber keine Zeit mehr gefunden. Daher habe ich einer Nähmaschine gesucht, die für Anfänger geeignet ist, aber zusätzlich auch höheren Anforderungen genügt, damit ich mit der wachsenden Erfahrung beim Nähen, möglichst lange Freude an ihr habe.
Die Grundkenntnisse des Nähens habe ich damals in der Berufsschule als Schneiderin gelernt. Und die letzte Nähmaschine, die ich besaß war eine einfache Nähmaschine mit 17 Nutzstichen. Zu der damaligen Zeit schon eine hochwertigere Maschine.
Daher bin ich, Dank der Gritzner Hobby 140, im neuen Jahrtausend angekommen. Für mich ist das Display und das Pedalfreie Nähen eine kleine Sensation. Doch die größte Innovation bietet mir die Einfädelhilfe! Auch der Spulenkasten auf der Nähplatte war mir neu, sehr Effizient! Einen schnellen Blick auf die Spule erhält man durch die durchsichtige Kunststoffabdeckung. So hat man immer im Blick, wie viel Garn sich noch darauf befindet. Sowie ein schnelles wechseln der Spule sind möglich, ohne die halbe Abdeckung demontieren zu müssen.
Zu der Nähmaschine erhält man zusätzlich eine detaillierte Anleitung, die einem die ersten Schritte sehr erleichtert. Hierbei ist das Einfädeln, Garnrolle aufspulen und die einzelnen Nähstiche gut erklärt. Aber auch häufig auftretende „Erst-Fehler“, die man als Anfänger gern verübt, sind hier in leicht verständlichen Schritten erklärt, so dass man fast gar keine Chance hat einen Anfängerfehler zu begehen. Für die insgesamt 140 Stiche, die sich in Zier,- Nutz-, Stretch- und Stickstiche teilen, hält die Maschine am unteren rechten Rand, 3 stabile Karteikarten bereit, die man praktischerweise herausziehen kann, um die unterschiedlichen Stiche auf einen Blick zu haben.
Nach dem Einschalten der Nähmaschine ertönt ein kurzes akustisches Signal und das Display, sowie die Nähleuchte schalten sich ein. Auf dem beleuchteten Display befindet sich nun die Grundeinstellung. Der Nutzstich Nummer Eins. Im linken Feld erscheint die Stichlänge und im rechten Feld die Stichbreite. Zum Anwählen der einzelnen Programme stehen einem Aufwärts- und Abwärtstasten unter dem Display zur Verfügung. Um bei so vielen Programmen nicht in Einzelschritten vorgehen zu müssen, ist darunter noch eine „Vorwärtstaste“, die es einem ermöglicht die Stiche in 10er Schritten schneller zu durchlaufen. Wenn man z.B. auf einem Zick-Zack-Stich arbeitet (24) und möchte mit einem Stickstich (71) fortfahren, dann bedient man den Vorwärtsknopf und das Programm springt in 10er Schritten, ab der nächsten 1ser Zahl weiter. In unserem Beispiel bei 31,41 und so weiter, bis sie bei 71 ist. Das erspart einem eine Menge Klicks.
4 zusätzliche Nähfüße sorgen für einen leichten Einstieg in die Welt des Stopfens, Stickens, Knopflöcher und Overlock Arbeiten. Bevor man den Nähfuß auswechselt aber bitte unbedingt die Warnhinweise in der Anleitung beachten, dann nicht jeder Stich versteht sich mit dem jeweiligen Nähfuß. Zu dem Thema Reissverschluss gibt es eine ausführliche Erklärung und einen Aufsatz, der die Knopfgröße misst und zeitgleich beim Nähen überträgt. Genial! Außerdem wird einem genauestens erklärt, wie man mit dem Stich 28 eine Patchwork-Arbeit zaubert, Löcher stopft und Applikationen anbringt.
Das ganz besondere für mich sind die Buchstaben Hiermit kann man Namen einsticken oder ganze Schriften erstellen. So entstehen im Handumdrehen einmalige Geschenke wie Geburtskissen, Taufrahmen oder Hochzeitsanzeigen. Mit der Hobby 140 sind einem Anfänger wie mir, keine sichtbaren Grenzen gesetzt.
Durch die Abnahme des Anschiebetisches, kann man problemlos Ärmel, oder Hosenbeine säumen und nähen. Bei größeren Projekten, mit viel Stoff, benötigt man eher eine große Unterfläche, zum sauberen arbeiten und leichten schieben des Stoffes. Dafür ist der extra breite Verbreiterungstisch dabei, der sich einfach aufklappen und seitlich einsetzen lässt.
Zum Schluß möchte ich nochmal auf das Pedalfreie Nähen kommen. Eine wirkliche Erleichterung bei größeren Nähstücken, oder wenn man keine Möglichkeit hat die Füße einzusetzen. (Gipsfuß etc.) Beim Pedalfreien nähen hat man eine Start und Stopp Taste.
Beim ersten drücken der Taste beginnt die Maschine langsam mit 4 Stichen zu nähen und fährt an in der voreingestellten Geschwindigkeit fort. Während des Nähvorganges kann man die Geschwindigkeit mithilfe eines Schiebereglers, stufenlos anpassen. Dabei steht die Schildkröte für langsam und der Hase für schnell. Sobald man erneut die Taste drückt, hält die Maschine an. Dabei beendet sie zuerst den begonnenen Stich und endet mit der Nadel in der Obenstellung.
Eine Hoch/Runter Taste ermöglicht einem ein präzises setzen der Nadel, sowie Ecknäharbeiten.
Die Endriegelungsstichtaste vernäht den Faden, durch ein vierfaches einstechen an derselben Position. Zu guter Letzt die Rückwärtsstichtaste, die bei Bedienung in die entgegengesetzte Richtung näht, solange man die Taste drückt.
Die Rückwärtsstichtaste und die Endriegelungsstichtaste, sowie die Hoch/Runtertaste sind die einzigen Tasten, die auch während des Pedalbetriebs anwählbar sind.
Natürlich kann man frei entscheiden, ob man mit oder ohne Pedal näht!
Mein Fazit:
Sehr umfangreiches Einsteigermodell mit viel Zubehör und leichter Handhabung. Die Nähmaschine lässt sich einfach bedienen und auch Anfänger haben Freude an den unterschiedlichen Möglichkeiten. Mein persönliches kleines Highlight ist die Einfädelhilfe. Ein Rundum Sorglos Paket zu einem guten Preisleistungsverhältnis.

Eigenkreation

Den Test habe ich durchgeführt, indem ich mir ein Abendkleid genäht habe. Obwohl ich noch nie ein Kleidungsstück genäht habe, habe ich es mir mit der Maschine ohne weiteres zugetraut. Und ich bin sehr stolz auf das Ergebnis:

Mehr Informationen findet ihr hier: Hobby 140 von Gritzner

Nachgefragt

Und, wie steht ihr zum nähen und zu Nähmaschinen? Lasst es mich wissen!

Eure,

Claudia D.

Merken

Please follow and like us:
0
Die Hobby 140 von Gritzner
Claudia

Claudia


Weiblich, Verheiratet mit einem Bundesbamten, 3 Kinder, gelernte Friseurin und Nagel Designerin, umgeschulte Reiseverkehrskauffrau, kreative Handwerksgestalterin, Hobby Fotografin und selbstständige Bloggerin.


Beitragsnavigation


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Enjoy this blog? Please spread the word :)